ULRIM-Verlag Darmstadt
 
Autoren-Verlag: Michael R. Luft GbR
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Beschreibung und Inhaltsangabe:
 
 


Erkenntnistheorie

Buch: Welle - Teilchen - oder?

Der Autor:

Michael Rudolf Luft, *1953 in Darmstadt, studierte von 1971 bis 1975 Nach-richtentechnik. Neben sei-ner beruflichen Laufbahn als Diplomingenieur wandte er sich autodidaktisch dem Studium von Physik, Philosophie u.a. Naturwissenschaften zu.
Sein persönliches Interesse gilt der Erforschung und analytischen Darstellung der menschlichen Wahrnehmung in Bezug auf die reaktiven Interpretationen von Sein und Realität auf der Basis bestehenden Wissens aus Biologie, Neurologie, Erkenntnistheorie, Systemtheorie, Physik, Kosmologie, u.v.a.m.
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Welle - Teilchen - oder? ########## Leseprobe (pdf-Datei)

Eine einheitliche Erkenntnistheorie
in Philosophie, Wissenschaft und Ethik

Wenn die Welt da draußen, vor unseren Sinnen, ein so großartiges Ganzes ist, warum diskutieren wir dann so viele Widerspruchsmomente zwischen unseren Wissenschaften und Ansichten. Die Welt funktioniert, definitiv und offenbar! Da draußen kann es keine Widersprüche geben, sonst würde unsere Welt nicht funktionieren. Worin also begründet sich dieses Paradoxon unseres Seins?

Um was geht es? Es geht um eine Weltsicht, die in der Lage ist, alle unsere Weltsichten, Disziplinen und Wissenschaften unter genauso eine funktionierende, von Widerspruchsmomenten befreite Vorstellung des Seins zu vereinen, wie es uns das Seiende, vor unseren Sinnen liegend, längst vormacht. Eine, zur wahren Natur der Dinge passende Vorstellung zu haben, die nachgerade keine noch so spezifische Weltsicht als falsch hinstellt, sondern allerhöchstens als unvollständig, ist das Ziel. Der sachlich fundierte gemeinsame Nenner, der letztlich zu einem höchst ethischen Urgrund des Verstehens, der Toleranz und des Respekts vor Andersdenkenden führt, ohne diesen kritik- oder gar wehrlos gegenüberzustehen.

Es geht um Realität, Systeme und Ethik - und die richtige Theorie dazu!

Der Autor entwickelt systematisch ein differenzierbares Realitätsbild, das in der Lage ist, unter erkenntnistheoretischer Beachtung berandeter Systeme und auf dem Stand heutiger physikalischer u.a. Erkenntnisse ein widerspruchsfreies und ganzheitliches Weltbild zu vermitteln. Er demaskiert die falsch gestellten Fragen, die sich in den typischen, immanenten Widerspruchsmomenten ihrer Antworten ergeben, wenn man die Welt aus einer, von Alters her zentralistisch geprägten, als universal hingenommenen und egozentrisch motivierten Realitätssicht heraus zu erklären sucht.


Paperback (12cm x 19cm), 154 Seiten, 6 Abbildungen
umfangreiches Glossar, Personen- und Sachregister

Festpreis € 14,00

ISBN-10: 3-939000-99-X
ISBN-13: 978-3-939000-99-0 (gültig ab 01.01.2007)

Erschienen im Pro-BUSINESS-Verlag, August 2006

Bestellung hier, über den Verlag Pro-Business oder über den Buchhandel

 
 


Inhaltsangabe:

Das Werk ist in insgesamt
9
Kapitel, sowie einem um-
fangreichen Anhang gegliedert.


Ein Buch, das die möglichen Antworten gibt auf uralte Fragen der Philisophie
und der Wissenschaften, die bis heute aktuell und unbeantwortet geblieben
sind, denn:

Unsere Wahrnehmung der Realität
ist prinzipiell richtig,
aber das Bild unserer Realitätssicht ist
in spezifischer Weise falsch!


»Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben,
Bleib im Dunkeln unerfahren,
Mag von Tag zu Tage leben.«

Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)
(aus »West-östlicher Divan: Rendsch Nameh, Buch des Unmuts«)

 

Wer heutzutag nicht weiß zu fragen,
nicht weiß der Tiefen Teil zu sehn,
dem wird sich niemals offenbaren,
wie weit des Seins Prinzipien gehn.

(Ergänzung des Autors)

 

Erstes Kapitel • Einleitung: Wir leben mit ungelösten Problemen

Nach dem Vorwort wird der Leser an einige typische Widerspruchsmomente herangeführt, die die Wissenschaften seit zweieinhalb tausend Jahren beschäftigt, ohne bis heute eine wirklich überzeugende Erklärung zu haben. Es wird gezeigt, dass alle diese/unsere Probleme auf einen gemeinsamen Grund menschlicher Einstellungen zurückzuführen sind. Ein wichtiges Beisspiel aus dem Bereich quantenphysikalischer Widerspruchsphänomene rundet das erste Kapitel ab.

Zweites Kapitel • Evolutionstheoretisches versus erkenntnistheoretisches Denken

Hier wird der Leser an zwei wichtige und/aber voneinander trennbare Bereiche des Denkens herangeführt, die es wegen der andauernden Durchmischung in den Wissenschaften so schwer machen einen effizienten Prozess zu Erkenntnis fortzuschreiben.

Drittes Kapitel • Wir haben eine unvollständige Realitätsvorstellung

In diesem Kapitel wird unsere übliche Realitätsvorstellung unter die analytische Lupe gelegt. Es wird gezeigt, dass das Paradigma einer als undifferenzierbar hingenommenen Vorstellung von Universalrealität eines der wichtigsten Gründe ist, warum wir uns so schwer tun im Bogen zwischen den Wissenschaften und alltäglicher zwischenmenschlicher Toleranz.

Viertes Kapitel • Unvollständiges Denken und Kurt Gödel

Das vierte Kapitel stellt dem Leser einen Zusammenhang vor, der kaum jemandem bekannt ist: Das fundamentale Naturgesetz der prinzipiellen Unvollständigkeit allen/jeden beliebigen Seins. Der Leser erhält einen Einblick, dass dieses von dem Mathematiker Kurt Gödel erkannte Prinzip sowohl in den Dingen vor unseren Sinnen als auch in den Theorien und Modellen unseres Wissens eine unausschließbare Rolle spielt. Der Sinn dieses Kapitels ist dem Leser darauf aufmerksam zu machen, dass sich jeder Mensch, wenn er sich auf den Standpunkt stellt eine als final definierte Antwort auf bestimmte Dinge zu haben, einen systematischen Kathegorienfehler begeht.

Fünftes Kapitel • Wir haben eine unvollständige Zeitvorstellung

Dieses Kapitel nimmt unsere Zeitvorstellung unter die Lupe. Anhand dem Paradigma der unkritisch hingenommenen Vorstellung, dass wir Menschen in der prinzipiellen Lage wären, aus eigener Willkür einen beliebigen Vorgang (z.B. ein Experiemnt) zu »Wiederholen« im Sinne einer Identität zwischen dem ersten und dem wiederholten Vorgang, wird gezeigt, dass genau diese Einstellung in den Wissenschaften nicht mehr funktioniert, was nachgerade zu den Widerspruchsmomenten in den experimentellen Ergebnissen und in den menschlichen Interpretationen führt. Die in diesem Kapitel beschriebene Konsequenz bereitet die erkenntnistheoretische Lösung unserer Probleme in den kommenden Kapiteln vor.

Sechstes Kapitel • Wir denken zu eindimensional

Das sechste Kapitel demaskiert unsere Denkkultur im Umgang mit den sehr wohl in allen Bereichen menschlichen Wissens über die Dinge auftretenden Widerspruchsmomenten, egal ob es sich um reine Weltanschauungen oder hochwissenschaftliche Modelle und Theorien handelt. Es demaskiert die typische Eindimensionalität unseres Denkens und führt den Leser anhand eines umfangreichen Beispiels an die Konsequenzen heran, die es aus Prinzip unmöglich machen, die Widerspruchsmomente mit einem solchen Denken zu eliminieren.

Siebtes Kapitel • Indifferente Fragen und differenzierendes Denken

Ein weiterer erkenntnisbehindernder Fakt unseres Denkens wird im siebten Kapitel vorgestellt. Anhand von Beispielen wird noch einmal bewusst gemacht, wie oberflächlich wir die Dinge analysieren. In extrem vielen Fällen zwischenmenschlichem Verhaltes bis hin zu wissenschaftlich rationaler Analyse macht sich kaum jemand Gedanken darüber, warum es überhaupt zu Widerspruchsmomenten in unserem Wissen kommt. Es wird gezeigt, dass es nur eines sehr einfachen Schrittes in unserem Denken bedarf um die unter(!) den diskutierten Widerspruchsmomenten liegenden Lösungen zu erkennen.

Achtes Kapitel • Die Lösung des Welle-Teilchen-Widerspruchsmoments

Das achte Kapitel bezieht sich noch einmal auf das im ersten Kapitel vorgestellte Quantenexperiment und dem darin liegenden Widerspruchsmoment zwischen der Wellen- und der Teilchemerscheinung eines Quants, das ein typisches, als unauflösbar geltendes Widerspruchsmoment in sehr deutlicher Weise klarmacht. Anhand der in den vorstehenden Kapiteln vorgestellten Fakten (nun) vollständigeren, weil differenzierenderen Denkens wird gezeigt, wie êinfach sich dieses Widerspruchsmoment durch die blose Erweiterung unseres Denkens in dieser Hinsicht völlig auflöst, ohne (und das ist extrem wichtig!) bestehendes Wissen oder die Erscheinungen um uns herum zu leugnen oder in pseudowissenschaftlicher Weise in Frage zu stellen.

Neuntes Kapitel • Fazit

Das Fazit fasst noch einmal alles zusammen. Dieses Kapitel zeigt noch einmal auf, dass sich mit dem hier vorgestellten vollständigeren, weil differenzierendem Denken eine wesentlich effizientere Lösbarkeit unserer Widerspruchsphänomene einleiten lässt. Es schlägt auf dieser Grundlage einen Bogen auf den, aus diesem Denken ableitbaren und begründbaren hohen Toleranzwert durch die Entschärfung der diskutierten Widerspruchsmomente hin zu mehr gemeinschaftlichem Verständnis, gerade in unseren unterschiedlichen Weltanschauungen. Der darin liegende, zutiefst ethische Gedanke, unser aller(!) Verhalten Andersdenkenden gegenüber wegen der verbesserten, eigenen Verständnissituation zu mehr Fairness, Achtung und Toleranz zu modifizieren ist als ein fundamentaler Durchbruch in der Ethikforschung zu werten. Das dürfte auf dieser Grundlage zu einer deutlichen Entschärfung des interkulturellen Terrorismus führen, weil diesem dadurch der Nährboden entzogen wird! Ethik wird dadurch von rein auf kulturausgeprägter Sprache und weltanschaulicher Argumentation abgekoppelt und auf von Sprache unabhängige Modelle und Prinzipien des Verhaltens begründet, die wegen des Verschwindens der Widerspruchsmomente der eigenen Erkenntnis sowie(!) der Erkenntnis des Gegenparts und letztlich auch rein der wissenschaftlichen Interpretationen physikalischer Erkenntnisse nutzt.

Anhang: Kurze Einführung in die Systemtheorie

Die in diesem Buch vorgestellten Denkansätze lassen sich auf eine allgemeingültige und damit interdisziplinäre Systemtheorie stützen, die in dem Lehr- und Sachbuch »Systematik« des gleichen Autors umfachreich definiert und beschrieben ist. In diesem Anhang ist auszugsweise beschrieben, was man sich unter einem System vorzustellen hat.

Das Buch wird abgerundet durch ein Glossar, sowie einem umfangreichen Personen- und Sachregister.